Ein Handwerk, das man nicht am Bildschirm lernt.
Ab dem ersten Monat arbeitest Du an Instrumenten mit, die später tatsächlich ausgeliefert werden. Unter Anleitung – aber mit echter Verantwortung, in einem Betrieb, in dem man Deinen Namen kennt.
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Warum ausgerechnet hier
In dieser Region lernst Du den Beruf dort, wo er seit über 150 Jahren gemacht wird.
Seit 1867 werden im Raum Tuttlingen chirurgische Instrumente gebaut – heute sitzen rund 400 Unternehmen der Medizintechnik im Landkreis. Dausch gehört seit 1957 dazu und fertigt in Wurmlingen Präzisionsinstrumente für Mikrochirurgie und Endoskopie.
Mit rund 50 Mitarbeitenden sind wir klein genug, dass Du nicht in einer Azubi-Gruppe untergehst, und groß genug, dass Du alle Bereiche kennenlernst: von der Zerspanung über die Mikrofertigung bis zur Endmontage unter dem Mikroskop. Viele unserer heutigen Fachkräfte haben genau hier angefangen.
Echte Teile ab dem ersten Monat
Du arbeitest von Beginn an an dem mit, was tatsächlich ausgeliefert wird – unter Anleitung, aber mit echter Verantwortung.
Kleines Haus, feste Ansprechpartner
Hier kennt man Deinen Namen. Es gibt Leute, die ansprechbar sind und die merken, wenn etwas nicht rundläuft.
Ein Beruf mit Sinn
Was Du fertigst, wird gebraucht, wenn es einem Menschen schlecht geht. Das ist ein Argument, das auch nach zwanzig Jahren noch trägt.
Und danach?
Techniker, Meister, Qualitätssicherung, Mikrofertigung – oder ein Studium am Hochschulcampus Tuttlingen. Die Ausbildung ist ein Startpunkt.
Das bilden wir aus.
Zwei Wege, ein Ziel: herauszufinden, ob dieses Handwerk zu Dir passt.
Chirurgiemechaniker (m/w/d)
Du lernst, aus Rohmaterial und Einzelteilen ein Instrument zu bauen, das sich später sauber öffnen, sicher greifen und rückstandsfrei aufbereiten lassen muss.
Praktikum für Schülerinnen und Schüler
Der ehrlichste Weg, einen Beruf kennenzulernen: eine Woche danebenstehen, selbst etwas in die Hand nehmen und mit den Leuten sprechen, die ihn machen.
Du interessierst Dich für etwas anderes?
Wenn Du Dir einen anderen Einstieg bei uns vorstellen kannst – kaufmännisch, technisch oder als Werkstudentin oder Werkstudent –, frag einfach nach.
Was Du hier baust, wird gebraucht, wenn es jemandem schlecht geht.
Kein anderer Ausbildungsberuf macht so schnell so deutlich, wozu das Ganze gut ist. Das ist der Teil, den man in keiner Berufsbeschreibung liest – und der nach zwanzig Jahren immer noch trägt.
Handwerkliches Interesse zählt mehr als der perfekte Notenschnitt.
Wir suchen junge Leute, die gerne mit den Händen arbeiten und Freude daran haben, ein Werkstück so lange zu verfeinern, bis es exakt passt. Wichtiger als die Deutschnote sind Mathematik, technisches Verständnis und die Bereitschaft, sorgfältig zu arbeiten.
Weil unsere Instrumente am Ende in echten Operationen eingesetzt werden, wächst mit der Ausbildung auch das Verantwortungsbewusstsein für Qualität. Im Gegenzug bekommst Du ein Umfeld, in dem diese Sorgfalt gesehen und wertgeschätzt wird – und Leute, die sich die Zeit nehmen, sie Dir beizubringen.
So läuft Deine Ausbildung ab.
Vom ersten Werkstoff bis zur Abschlussprüfung – und im besten Fall direkt weiter in die Festanstellung.
Erstes Jahr – Material, Maß, Maschine
Werkstoffe, technische Zeichnungen, erste Maschinen und die Grundlagen der Messtechnik. Denn was man nicht messen kann, kann man nicht fertigen.
Zweites Jahr – vom Teil zum Instrument
Jetzt kommt das Fügen dazu: Schaft, Maulteil, Zugstange, Griff. Du arbeitest zunehmend unter dem Stereomikroskop.
Drittes Jahr – echte Aufträge
Du arbeitest in laufenden Kundenaufträgen mit, lernst das Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 13485 kennen und dokumentierst Deine Prüfschritte selbst.
Letztes Halbjahr – selbstständig arbeiten
Weitgehend eigenständige Arbeit und Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. Unser Ziel ist, dass Du danach bleibst.

Millimeter – die Größenordnung, in der Du arbeiten lernst.
Techniker, Meister, Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung oder die Spezialisierung auf die Mikrofertigung: Die Ausbildung ist ein Startpunkt. Der Hochschulcampus Tuttlingen liegt außerdem direkt vor der Haustür.
Ausbildung im DetailErst schnuppern, dann entscheiden.
Du musst Dich nicht für einen Beruf entscheiden, den Du nur aus einem Video kennst. Komm vorbei. Eltern dürfen mitkommen.
„Ruf einfach an. Es gibt keine dumme Frage – auch nicht die, was man in dem Beruf eigentlich den ganzen Tag macht.“
Fragen zu Ausbildung und Praktikum
Der Start ist jährlich am 1. September. Bewirb Dich am besten rund ein Jahr vorher – später ist es aber nicht aussichtslos, frag einfach kurz nach.
Ein guter Hauptschulabschluss reicht, ein Realschulabschluss ist willkommen. Wichtiger als die Deutschnote sind Mathematik, technisches Verständnis und Sorgfalt.
Mindestens eine Woche, gerne länger – auch außerhalb der Schulferien, sofern es sich mit dem Schulbetrieb vereinbaren lässt.
Wir bilden aus, um Fachkräfte zu gewinnen. Die Übernahme ist deshalb unser Ziel und hängt von Deiner Leistung und der Auftragslage ab.
Der Berufsschulunterricht findet in der Region statt. Kein Umzug, keine stundenlange Anfahrt – der Ringzug hält direkt in Wurmlingen.
Die Ausbildungsvergütung nennen wir Dir im Gespräch oder auf Nachfrage. Sie steigt wie üblich mit jedem Ausbildungsjahr.
Über unser Bewerbungsformular oder per E-Mail an bewerbung@dausch.com. Ein kurzes Motivationsschreiben, Dein aktuelles Zeugnis und – beim Praktikum – Alter, Klassenstufe und Wunschzeitraum genügen.

